Bazaar



Bazaar-Schuber


Beschreibung:

In diesem abstrakten Handelsspiel müssen »Waren« in Form von Karten mit »Geld«, sprich Spielsteinen, gekauft werden. Jede Warenkarte zeigt in Form bunter Kreise, was sie kostet: Die benötigten Spielsteine können vom Spieler bei seinem Zug entweder einzeln gezogen oder aber -und das ist der Clou- zu bestimmten Wechselkursen eingetauscht werden. Die für das ganze Spiel verbindlich festgelegten Tauschkurse (z.B. weiß, blau = rot, rot, gelb, gelb) gelten in beiden Richtungen und sind von den beiden zu Spielbeginn willkürlich gezogenen Kurskarten abzulesen. Für jeden getätigten Warenkauf gibt es Punkte, und zwar pikanterweise umso mehr, je weniger Spielsteine man nach der Transaktion noch in seinem Bestand übrig hat...


Bewertung:

»Bazaar« macht Spaß und ist leicht zu erlernen, dennoch ist das Spiel nicht ohne Makel: Da jeder Spieler für sich allein spielt, mit dem Planen aber erst beginnen kann, wenn er (oder sie) an der Reihe ist, kann sich das Spiel zum Verdruß der Schnelldenker manchmal schon etwas in die Länge ziehen, zumal wenn gemütlichere Zeitgenossen mit von der Partie sind. Generell ist das Fehlen jeglicher Interaktion unter den Beteiligten nicht unbedingt das Richtige für Leute mit kommunikativem Naturell...


Teile-Liste:

10 Kurskarten, 45 Warenkarten, 5 x 20 farbige Spielsteine, 1 Farb-Würfel, 1 Punktwertungs-Block, Kunststoff-Sortierkasten (gleichzeitig Spielfeld), Regelheft.


Bemerkungen:

Trotz aller Kritikpunkte haben Tüftler und mathematisch talentierte Spieler an »Bazaar« ihre Freude. Unter dem Namen »Bierbörse« wurde das Spiel übrigens in den späten Siebziger Jahren von Parker neu herausgebracht.



»Bazaar« auf einen Blick:

Genre Handel
Autor Sid Sackson
Jahr 1967
Spieler 2 - 6
Spieldauer 30 - 60 min
Dt. Ausgabe ja


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