Twixt
Beschreibung:Zwei Spieler versuchen, mit ihren roten respektive schwarzen Steckstützen und Verbindungsstücken eine Art Brücke von einer Seite des gelochten Spielfeldes zur jeweils gegenüberliegenden zu schlagen. Da sich die Wege der Spieler kreuzen, kommen diese sich sehr schnell ins Gehege. Nur wenn zwei Stützen im richtigen Abstand zueinander gesteckt werden, (vergleichbar dem Rösselsprung beim Schach), darf der Spieler sie mit einem Verbindungsstück überbrücken und damit dem Gegner auch ein Stück Weges versperren. Dieser Zugmechanismus eröffnet verschiedene taktische Raffinessen: So kann man z.B. durch geschicktes Positionieren seiner Stützen auf zwei Arten überbrückbare Lücken schaffen, deren Schließung in der nächsten Runde der Gegner -da er in seinem Zug ja bestenfalls eine der beiden Möglichkeiten blockieren kann- nicht zu verhindern vermag... Bewertung:Ein geniales Spiel, ein Klassiker ersten Ranges! Trotz simpler Regeln ist »Twixt« von großer Tiefe: Ein unbedachter Zug, einmal nicht aufgepaßt oder nicht genügend nachgedacht, schon hat ein aufmerksamer Gegner einen Vorteil errungen, der ihm unter Umständen bis zum Schluß nicht mehr genommen werden kann. Unkonzentrierte Spieler haben keine Chance und werden das Spiel deswegen vielleicht nicht mögen, analytische Denker dagegen kommen an »Twixt« schlechterdings nicht vorbei! Teile-Liste:Faltbares Kunststoff-Spielfeld (hellgrau) mit 24 x 24 Stecklöchern, separate Schachtel mit jeweils 50 Stützen und 50 Verbindungsstücken in rot und schwarz, Regelheft. Bemerkungen:Die Nennung des Erfinders war damals noch nicht allgemein üblich. Gleichwohl existiert neben der »anonymen« deutschen Ausgabe eine Schubervariante, die über dem Namen des Spieles den des Autors trägt. Auch von den Regelheften gibt es verschiedene Ausführungen; in einer mir bekannten amerikanischen Edition mit braunen Schuber ist die Anleitung auf die Rückseite des inneren Spielfeld-Verpackungskartons gedruckt. »Twixt« auf einen Blick:
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