Apho­ris­men / Zi­ta­te

Zu­ge­schrie­be­ne

»Feh­ler ver­mei­det man, in­dem man Er­fah­rung sam­melt. Er­fah­rung sam­melt man, in­dem man Feh­ler macht.« (Lau­rence Johnston Pe­ter, ame­ri­ka­ni­scher Ma­nage­ment­be­ra­ter)

»Ich weiß nicht ob es bes­ser wird, wenn es an­ders wird. Aber es muss an­ders wer­den, wenn es bes­ser wer­den soll.« (G. Ch. Lich­ten­berg)

»Wenn Du ein Schiff bau­en willst, so tromm­le nicht Män­ner zu­sam­men um Holz zu be­schaf­fen, Werk­zeu­ge vor­zu­be­rei­ten, Auf­ga­ben zu ver­ge­ben und die Ar­beit ein­zu­tei­len, son­dern leh­re die Män­ner die Sehn­sucht nach dem wei­ten, end­lo­sen Meer.« (An­toi­ne De Saint Exu­pery)

»Ge­sun­der Men­schen­ver­stand kann fast je­den Grad von Bil­dung er­set­zen, aber kein Grad von Bil­dung den ge­sun­den Men­schen­ver­stand.« (Scho­pen­hau­er)

»Nur Rei­sen ist Le­ben, wie um­ge­kehrt das Le­ben Rei­sen ist« (Jean Paul)

»Gro­ßer Män­ner Grab­mal ist die gan­ze Welt; denn sie le­ben im Ge­dächt­nis ei­nes je­den.« (Thuky­di­des)

»Wer nicht ge­nießt, wird un­ge­nieß­bar.« (Kon­stan­tin Wecker)

»Tra­di­ti­on ist die Wei­ter­ga­be des Feu­ers und nicht die An­be­tung der Asche.« (Gu­stav Mah­ler)

»Le­bens­kunst ist nicht zu­letzt die Fä­hig­keit, auf et­was Not­wen­di­ges zu ver­zich­ten, um sich et­was Über­flüs­si­ges zu lei­sten.« (Vit­to­rio De Si­ca)

»Im Sa­gen ist es nicht ge­tan, im Tun ist es ge­sagt.« (Eck­art Böh­mer)

 
An­ony­me

»Ha­ben ist bes­ser als brau­chen.«

»Laß die Fin­ger von Ma­schi­nen, die Du selbst nicht kannst be­die­nen.«

»Ich will fried­lich und schla­fend ster­ben, wie mein Groß­va­ter. Nicht schrei­end und krei­schend wie sein Bei­fah­rer.«

Der Dok­tor fragt mich: »Trin­ken Sie?« Ich sa­ge »Nein, ist noch zu früh!«

»Wo der Wind der Ver­än­de­rung weht, bau­en die ei­nen Mau­ern und die an­de­ren Wind­müh­len.«

»Ich wür­de mich ja ger­ne mit Ih­nen in­tel­lek­tu­ell du­el­lie­ren, aber ich se­he, Sie sind un­be­waff­net.«

»In­ter ar­ma si­lent ar­tes« / »Wenn Krieg ist, schwei­gen die Kün­ste«

 
Fo­ren-Fund­stücke

»Du kaufst heu­te kei­ne Pro­duk­te, son­dern ei­ne Idee. Und kaum je­mand hat das so kon­se­quent um­ge­setzt wie Ap­ple. Wenn du ein­fach bloß ein pas­sen­des Smart­pho­ne für dei­ne Be­dürf­nis­se suchst, so als Werk­zeug, dann kaufst du ein An­dro­id, das kann das halt und gut ist. Bei Ap­ple kaufst du ein all­zeit se­lig­ma­chen­des Schutz­amu­lett ge­gen die Zwei­fel, die rich­ti­ge Ent­schei­dung ge­trof­fen zu ha­ben. Und so­was ist halt nicht ganz bil­lig, sonst wirkt es ja nicht.« (hei­se Fo­rum)

»Das kann man gar nicht ver­glei­chen. Der Ap­ple kommt mit ech­tem Fe­en­staub, bei Al­di klebt ab­ge­lau­fe­ner Jo­ghurt am Ge­häu­se. Da fällt die Ent­schei­dung leicht.« (hei­se Fo­rum)

»Wir müs­sen doch schon froh sein, wenn nur To­le­ranz ge­for­dert wird. Heut­zu­ta­ge geht man so­weit, für den er­kenn­bar größ­ten Un­fug so­gar »Re­spekt« ein­zu­for­dern. Den muss­te man sich frü­her ver­die­nen...«

»Die gan­ze eso­te­ri­sche High End-Sze­ne ist ei­ne ver­qua­ste Er­satz­re­li­gi­on, die jeg­li­che na­tur­wis­sen­schaft­li­che Bo­den­haf­tung ver­lo­ren hat. Mir fällt auf die Schnel­le kein an­de­rer Be­reich ein, in dem Un­wis­sen­heit, Wunsch­den­ken, Sug­ge­sti­on, De­ka­denz, Schar­la­ta­ne­rie, Gel­tungs­drang, Ver­schwen­dungs­sucht und Geld ei­ne der­ma­ßen star­ke Al­li­anz ein­ge­hen.« (http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=84&thread=10006&postID=13382#13382)

»Was mir auch im­mer wie­der auf­fällt: ei­ni­ge Leu­te, die sich für Vin­ta­ge-Hi­Fi in­ter­es­sie­ren, wol­len nicht suchen/basteln/vervollständigen/etc. und sich auch nicht mit der Ma­te­rie grö­ßer be­schäf­ti­gen – d.h., wenn man ein ‘Rund­um-Sorg­los-Pa­ket’ an­bie­tet, spricht man ei­ne ganz an­de­re und nicht ganz un­in­ter­es­san­te Ziel­grup­pe an. Da kann es sich loh­nen, zu Amp und Tu­ner ein­fach auch noch ein paar so­li­de aber ein­fa­che Bo­xen da­zu­zu­ge­ben oder evtl. so et­was wie ein iPod-Ka­bel (kein Witz!) oder ei­ne Docking-Sta­ti­on + die an­de­ren be­nö­tig­ten Cinch- und Bo­xen-Ka­bel und das mit ‘Hin­stel­len & glück­lich sein!’ zu um­schrei­ben.« (http://old-fidelity.de/thread-13332-post-688319.html#pid688319)

 
In­schrift von 1692, St.Pauls Kir­che, Bal­ti­more MD/USA (Au­tor un­be­kannt)

I
Ge­he be­hut­sam Dei­nen Weg in­mit­ten des Lärms und der Hast die­ser Welt und ver­giss nie, wel­cher Frie­den im Schwei­gen liegt.

II
Le­be, so­weit als mög­lich und oh­ne Dich selbst auf­zu­ge­ben, in gu­ten Be­zie­hun­gen zu an­de­ren Men­schen. Ver­kün­de Dei­ne Wahr­heit ru­hig und klar.

III
Hö­re auch an­de­ren zu, so­gar den Tö­rich­ten und Un­wis­sen­den: auch sie ha­ben ih­re Ge­schich­te. Ver­mei­de lau­te und ag­gres­si­ve Men­schen, sie brin­gen nur gei­sti­gen Ver­druss.

IV
Es ist mög­lich, dass Du ent­we­der stolz oder ver­bit­tert wirst, wenn Du Dich mit an­de­ren ver­gleichst; denn im­mer wird es be­deu­ten­de­re und un­be­deu­ten­de­re Men­schen ge­ben als Dich selbst.

V
Freue Dich des Er­reich­ten ge­nau so wie Dei­ner Plä­ne; doch sei auf je­den Fall de­mü­tig. Übe Vor­sicht in Dei­nen Ge­schäf­ten, denn die Welt ist vol­ler Be­trü­ge­rei­en.

VI
Ver­schlie­sse Dich je­doch nicht dem Wert der Tu­gen­den: vie­le Men­schen stre­ben nach ho­hen Idea­len, und das Le­ben ist voll von stil­lem Hel­den­tum.

VII
Sei Du selbst. Heuch­le vor al­lem kei­ne Zu­nei­gung und spot­te nicht über die Lie­be.

VIII
Tra­ge freund­lich die Bür­de der Jah­re und gib mit An­mut al­les auf, was der Ju­gend zu­steht. Näh­re die Kraft Dei­nes Gei­stes, um plötz­li­chem Un­glück ge­gen­über ge­wach­sen zu sein.

IX
Vie­le Äng­ste ent­ste­hen aus Mü­dig­keit und Ein­sam­keit. Ne­ben ei­ner heil­sa­men Dis­zi­plin, sei freund­lich zu Dir selbst. Du bist ein Kind des Uni­ver­sums, nicht we­ni­ger als die Bäu­me und die Ster­ne.

X
Du hast ein Recht dar­auf, hier zu sein. Und die Kraft des Uni­ver­sums wird sich so ent­fal­ten, wie es sein muss, ob Dir das klar ist oder nicht. Des­halb le­be in Frie­den mit Gott, was im­mer Du Dir un­ter ihm vor­stellst.

XI
Und was im­mer Dei­ne ei­ge­nen Be­mü­hun­gen und Ab­sich­ten auch sein mö­gen: hal­te Frie­den mit Dei­ner See­le in die­sem lär­mi­gen Durch­ein­an­der des Le­bens.

XII
Mit all ih­rem Schein, ih­ren Küm­mer­nis­sen und zer­bro­che­nen Träu­men ist die­se Welt den­noch wun­der­bar.

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